Wolfram Graf

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05. September 2010

 
Leopold van der Pals
Komponieren für eine neue Kunst
Wolfram Graf
Dornach 2002
Philosophisch-Anthroposophischer Verlag am Goetheanum
ISBN 3-7235-1155-4
28.- Euro
Kurzbeschreibung

Als Schüler von Reinhold Glière, dem Lehrer Sergej Prokofieffs, hatte der in St. Petersburg geborene Komponist Leopold van der Pals (1884 – 1966) Kontakt zu zahlreichen Größen seiner Zeit. Schillernde Persönlichkeiten wie Sergej Kussewitzky oder Sergej Rachmaninoff waren Weggefährten in seiner Berliner Lebensphase, in der er auch Rudolf Steiner, dem Begründer der Anthroposophie begegnete und sein persönlicher esoterischer Schüler wurde. Aus diesem Umfeld heraus gab es auch eine intensive Freundschaft zu dem großen russischen Symbolisten Andrej Belyj, mit dem er gemeinsam am Aufbau des ersten Goetheanum in Dornach arbeitete.
Die Biographie von Wolfram Graf schildert ausführlich die spannenden Lebensstationen des Künstlers und gibt einen analytischen Einblick in dessen genuine Kompositionen zu der damals neu entstandenen Bewegungskunst Eurythmie. Ein ausführliches Werkverzeichnis und eine reichhaltige Bebilderung runden das Buch ab.

Presse und Meinungen

Das schöne Buch von Wolfram Graf spricht verschiedene Interessengruppen an: es informiert anschaulich nicht nur über die Biographie des Komponisten Leopold van der Pals und den kulturgeschichtlichen Umkreis, sondern es gewährt vor allem auch wichtige Einblicke in die theosophisch-anthroposophische Bewegung seit etwa 1908 und in die Frühgeschichte der Eurythmie.
Prof. Dr. Reinhard Wiesend, Universität Mainz

Grafs unbestreitbares Verdienst ist es, das Interesse an dieser Musik geweckt zu haben, so dass wir darauf hoffen dürfen, in Zukunft auch einige der bislang vergessenen Werke von Leopold van der Pals zu hören.
Jürgen Vater, Das Goetheanum 23-24/2003

Das Buch vermittelt <...> einen Eindruck der kulturellen Aufbruchstimmung des beginnenden 20. Jahrhunderts in Europa.
Bernd Heiden, Sindelfinger Zeitung 19. April 2003

Die Lebensbeschreibung von Leopold van der Pals bezieht die prägenden Persönlichkeiten mit ein - insbesondere die Bekanntschaften zu vielen namhaften Musikern seiner Zeit - und skizziert ein höchst interessantes menschliches und historisches Umfeld.
Felix Krüger, Anthroposophie, II / 2003

...spannend zu lesen - ... so anregend wie lehrreich.
Daß dieses Buch in keiner (anthroposophischen) Bibliothek fehlen darf, versteht sich eigentlich von selbst.

Prof. Peter-Michael Riehm, Musikhochschule Karlsruhe

 

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